Professionelle Haarverlängerungen – was du unbedingt wissen solltest!

Sind Extensions der richtige Weg?

Viele Frauen wünschen sich längeres Haar. Während manche ihre Haare einfach lang wachsen lassen können, geht das bei vielen anderen nicht so einfach – ab einer gewissen Länge dünnen die Haare aus und werden brüchig. Natürlich wachsendes Haar bis zum Po ist also nur den wenigsten gegeben. Glücklicherweise gibt es eine Lösung: Haarverlängerungen, auch Extensions genannt. Diese sind auch zur Verdichtung von dünnem Haar geeignet. Mit einzelnen Strähnen (Bondings) oder einer Tresse (längere Haarbänder, auf die mehrere Strähnen aneinander gereiht angenäht sind) lassen sich tolle Ergebnisse erzielen. Wie so oft im Leben gibt es auch hier qualitativ große Unterschiede. Entscheidend sind hier mehrere Faktoren. Dazu gehört die Art des Haars (so gilt europäisches Echthaar als die teuerste Variante), die Länge und Anzahl der Strähnen und die Methode, die für die Applikation angewendet wird. Für günstige Clip-ins aus Kunsthaar, die man selbst, ähnlich einer Haarspange, anbringt, muss man nur wenige Euros pro Strähne einplanen. Diese lassen sich auch im Internet bestellen. Allerdings sieht man hier dann auch, dass es sich nicht um echtes Haar handelt. Für professionelle Extensions aus Echthaar, die von einem Friseur angebracht werden, kann schnell ein vierstelliger Betrag anfallen. Wichtig ist außerdem, dass die Haarverlängerung regelmäßig erneuert werden muss, da diese ja mit dem Wachsen der Haare raus wächst. Dadurch werden die Stellen, an denen die Haare angebracht wurden, sichtbarer. Zudem wird das Stylen der Haare schwieriger. Im Allgemeinen muss etwa alle 8 bis 12 Wochen mit einem erneuten Gang zum Friseur gerechnet werden. Bei teureren Methoden können die Extensions bis zu 6 Monaten im Haar bleiben. Grundsätzlich lassen sich alle Haarverlängerungen aus Echthaar problemlos stylen, schneiden und färben. Sie brauchen aber besondere Pflege. So sollte zum Beispiel das Waschen über Kopf oder trocken rubbeln der Haare vermieden werden.

Hohe Qualität ist ein teures Vergnügen – aber es lohnt sich

Wer erst einmal nur ausprobieren möchte, ob einem längeres Haar wirklich steht, kann zu einer preisgünstigen Tresse greifen und diese entweder selbst oder bei einem Profi anbringen lassen. Hierbei könnte es aber schwierig werden, ein Haarteil mit derselben Farbe und Struktur wie das eigene zu finden. Wer statt einer Tresse lieber einzelne Strähnen möchte, sollte mit diesen nicht zu sparsam umgehen. Natürlich kostet jedes Bonding oder Clip-In extra, doch zu wenige lässt die Frisur strähnig aussehen. Hochwertige Bondings können mehrmals verwendet werden, das heißt: Sind die künstlichen Haare raus gewachsen, kann man sie lösen lassen und höher am Naturhaar erneut anbringen. Qualitativ hochwertige Extensions von namhaften Anbietern wie Great Lengths oder Hairdreams können, inklusive Anbringung, schon mal 2000 bis 3000 Euro kosten. Dafür sieht das Ergebnis aber auch absolut natürlich aus und man kann die Haarverlängerung nicht von den eigenen Haaren unterscheiden. Ein Beratungsgespräch beim Friseur für Haarverlängerungen kann dabei helfen, die richtige Menge an zusätzlichem Haar sowie die benötigte Länge festzulegen. Erst dann lässt sich sagen, mit welchen Kosten genau zu rechnen ist.